Julius Schleheck, Dozent, Autor, Regisseur, Schauspieler
 
 
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Diese Projekte habe ich begleitet und angeleitet

„Die Odyssee“ - Neuerzählung des Epos

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Lose inspiriert von „Epic – the musical“ und anderen Fassungen des klassischen Epos von Homer, ergänzt mit Szenen von mir und TeilnehmerInnen, erzählt das Stück die Irrfahrten des Odysseus, der Drogen, Monstern und Göttern begegnet, während seine Frau brav zuhause wartet auf den Mann, den sie realistisch gesehen kaum zwei Jahre gekannt haben konnte, ehe er in den Krieg zog. Entwickelt und zusammengestellt mit dem Schauspielkurs für 14-18jährige der Jugendkunstgruppen Leverkusen, die Aufführung ist geplant für Juli 2026.


„Alice und Dorothy im Wunder-Oz“ - Kinderstück nach zwei Buchklassikern

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Alice schläft im Unterricht ein und folgt einem weißen Kaninchen, das Angst hat, zu spät zu kommen. Dorothy wird von ihrem Onkel und ihrer Tante ausgebeutet und wird, als sie sich mit ihrem Hund einen Moment der Ruhe auf der Couch gönnen will, mit der Couch durch einen magischen Sturm davon getragen. Dort trifft sie Alice, die sie darauf aufmerksam macht, dass ihr Sofa jemanden getroffen hat. Für weiter Unterhaltungen bleibt keine Zeit, sie verfolgt gerade ein Kaninchen. Die Figuren aus Lyman Frank Baums und Lewis Carrolls Klassikern begegnen einander und bringen alles durcheinander. Geschrieben für den Schauspielkurs für 10-13jährige der Jugendkunstgruppen Leverkusen, die Aufführung ist geplant für Juni 2026.

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"Ein Sommernachtstraum" - sehr frei nach William Shakespeare

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Völlig neue Fassung des klassischen Stoffs von Shakespeare. Titania schleudert Oberon seine toxische Männlichkeit und seine Absichten, die er mit dem von ihm gewünschten Mundschenk hat, ins Gesicht und möchte eigentlich lieber mit dem Esel zusammen bleiben, als sich von Oberon manipulieren zu lassen. Lysander verguckt sich unter Zaubereinfluss in Demetrius und am Ende werden alle Normen und Konventionen zugunsten von Geld beiseite gestellt. Geschrieben Anfang 2026 und vorläufig als Hörspielfassung mit dem Abschlussjahrgang der internationalen Akademie für Filmschauspiel geplant.

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"Der magische Apfel" - eine Märchenentwicklung

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In einem Königreich wird allen magischen Wesen mit Misstrauen und Ausgrenzung begegnet. Wie dumm, dass der König selbst ein Werwolf ist. Als er das seinen Untertanen gestehen will, verstößt ihn die Königin und regiert in der Folge das Reich mit eiserner Hand allein. Ihre Töchter ertragen irgendwann das strenge Regiment ihrer Mutter nicht mehr und fliehen in den Wald, wo sie ihre eigenen magischen Kräfte entdecken. Sie freunden sich mit einem Gespenst, einer Katzenkönigin, einem Kitzelbären an und auch ein paar Bewohner eines anderen Sterns tauchen auf, die eine Dokumentation drehen wollen. Die Projektgruppe „Können wir Freunde bleiben?“ entwickelte die Figuren und Ideen dieser szenischen Improvisationslesung und malte für das Bilderbuch „Der magische Apfel“, welches durch die Förderung der Friedrich-Bödecker-Kreise nach der Aufführung (August 2025) im Mitteldeutscher Verlag erschien.


"Macbeth" - ungefähr genau so historisch korrekt wie das Stück von Shakespeare

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Wussten Sie, dass Macbeth Macbeths Vorname war? Wussten Sie, dass seine Frau mit Vornamen Gruoch hieß? War Ihnen überhaupt bewusst, dass Macbeth eine historische Figur war? In dieser Neufassung von Macbeth wird bis zum Tode Duncans noch teilweise klassischer Text aus der Tieck-Übersetzung genutzt, mit dem Königsmord bricht aber nicht nur die Ordnung in Schottland zusammen, auch die Sprache ist nicht mehr, was sie mal war. Hinter der Schattenwand verhöhnen die Hexen Macbeth (Hexe 1: Also, mein König MacBeth! Wie geht es Eurer Frau? Macbeth: Sie schläft nicht besonders gut. Hexe 1: Ach, keine Sorge, das geht ganz schnell vorbei. Hexe 2: Versprochen!), vorne beraten MacDuff und Fleance (McDuff: Wir tarnen uns mit Buschwerk und Zweigen. MacBeth hat aus irgendeinem Grund den Wald von Birnam abholzen lassen. Dort liegt nun so viel Grünzeug herum, dass wir unsere ganze Armee damit tarnen könnten!) und im Schloss hängt der Haussegen schief (Macbeth: Ach, stirb doch in deinem Bett, du Hexe! Will gehen Lady Macbeth: Ja! Geh! Lauf! Such dir ein Waschbecken! Schrubb dir die Hände, du Schwächling! Nimm kochendes Wasser, du Versager! Niemals könnte ich dir Söhne geben, du unfähiger, peinlicher, kleiner Feigling!). Entwickelt und inszeniert mit dem Schauspielkurs für 14-18jährige der Jugendkunstgruppen Leverkusen, aufgeführt im Jungen Theater Leverkusen im Juli 2025.

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"Wir retten die Märchenwelt" - drei Kinder versuchen, Märchen zu verbessern

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Ein buntes Abenteuer. Drei Kinder besuchen, wie jeden Tag, nach der Schule die verrückte Wissenschaftlerin Dr. Kassandra. Die Erfindung, die sie diesmal präsentiert, kann ausnahmsweise auf den ersten Blick nicht die ganze Stadt in Schutt und Asche legen, sondern Personen in die Welt von Büchern versetzen, welche man in die Maschine legt. Die Kinder beschließen, in einigen ihrer Lieblingsmärchen für bessere Enden zu sorgen und werden sofort mit den Konsequenzen ihres Handelns konfrontiert. Können sie noch reparieren, was sie angerichtet haben? Geschrieben für und inszeniert mit dem Schauspielkurs für 10-13jährige der Jugendkunstgruppen Leverkusen, aufgeführt im Jungen Theater Leverkusen im Juni 2025.

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"Das Neinhorn und die Meintagsfliege" - eine Geschichte über die Vergänglichkeit

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Das Neinhorn und seine Freunde begegnen einer Eintagsfliege und begreifen sehr schnell, dass diese neue Bekanntschaft nur einen Tag lang währen wird. Daher wollen sie gemeinsam all das machen, was man im Leben einmal gemacht haben sollte. Eine selbst entwickelte Fortsetzung von „Das Neinhorn“, entwickelt basierend auf Impulsen und Ideen der inklusiven Gruppe „Können wir Freunde sein?“, zusammengesetzt aus SchülerInnen der Hugo-Kückelhaus-Förderschule und der Hauptschule im Hederichsfeld. Aufgeführt als szenische Lesung im Jungen Theater Leverkusen im Dezember 2024.


"Antigone" - Klassiker verständlich gemacht.

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Eine Zusammenstellung von Texten verschiedener Antigone-Fassungen, ergänzt durch Szenen von mir und Teilnehmerinnen, sowie einigen Songs von Kreon „Ich muss sie töten!“, dem Wächter „Ich mache mich auf zu Kreon“ und Haimon und Antigone „Antigone, liebst du mich so wie ich dich?“ Kurzweilig, aber auch tief emotional, wird der Jahrtausende alte Klassiker auf die Bühne gebracht. Ein Projekt von und mit dem Schauspielkurs für 14-18jährige der Jugendkunstgruppen Leverkusen, aufgeführt im Jungen Theater Leverkusen im Juli 2024.

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"Romeo und Julia" - Was sagt eigentlich Rosalinde zu all dem?

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Eine völlig neu geschriebene und stark gekürzte Fassung mit satirischen Anmerkungen gespickt. (Graf Capulet: Ja, spitze! Ich meine, Julia ist fast schon 14, es wurde echt Zeit zu heiraten! Paris: Ach, selbst wenn sie schon 16 wäre, würde ich sie noch heiraten wollen!) Es wird ins Auge genommen, wie schnelllebig unsterbliche Liebe unter Teenagern sein kann und die Frage beantwortet: „Was sagt eigentlich Rosalinde dazu?“ Geschrieben für und inszeniert mit dem Schauspielkurs für 10-13jährige der Jugendkunstgruppen Leverkusen, aufgeführt im Jungen Theater Leverkusen im Juni 2024.

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"Die neun Schülerinnen" - eine Kriminalkomödie im Klassenzimmer

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Ein Kriminalstück im Klassenzimmer. Neun Schülerinnen warten auf ihre Lehrerin Frau Hinke, die aber nicht auftauchen will. Aus dem scherzhaften Verdacht, dass ihr etwas zugestoßen sein könnte, wird nach und nach zunehmende Überzeugung, da alle im Raum ihre Gründe haben, nicht traurig über das Ableben von Frau Hinke zu sein. Hat vielleicht eine von ihnen...? Oder ist alles ganz anders? Geschrieben für und inszeniert mit dem Schauspielkurs für 14-18jährige der Jugendkunstgruppen Leverkusen, aufgeführt im Jungen Theater Leverkusen im Juli 2023.

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"Moment mal, ist der Müller der dümmste Mensch auf der Welt?" - eine Märchenhinterfragung

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Eine Rumpelstilzchenfassung, erzählt und hinterfragt von kritischen jungen Menschen. Wie konnte der Müller glauben, dass der König glauben würde, dass der Müller eine Tochter hat, die ihm quasi unendlich viel Gold besorgen könnte, und der Müller wäre weiterhin Müller? Und was für einen Einfluss hätte es auf die Weltwirtschaft, wenn ein kleines, hässliches Männchen jede Nacht eine Kammer voll Stroh zu geschätzt 10 Tonnen Gold spinnen würde? Entstanden und inszeniert mit dem Schauspielkurs für 10-13jährige der Jugendkunstgruppen Leverkusen, aufgeführt im Jungen Theater Leverkusen im Juni 2023.

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"Vom Reden zur Rede, der Mensch und die Sprache" - Mastersprechprogramm Julius Schleheck

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In einem einstündigen Programm präsentiere ich die Entwicklung der Sprache beim Menschen aus der Frühzeit bis in die Moderne anhand von ausgesuchten Reden historischer Persönlichkeiten wie Jesus, Cicero, Abu Bakr al-Baghdadi, Astrid Lindgren, Alice Weidel, Bertolt Brecht und Aragorn. Dabei zeige ich die Absichten auf, mit der diese Reden gehalten wurden und die Techniken und Taktiken, die in ihnen angewendet werden. „Um im Besitz der Macht zu bleiben, sagt man, dass dies der natürlichen Ordnung oder noch besser, einer göttlichen Ordnung entspricht. Man tut sich mit der Priesterschaft der momentan angesagten Gottheit zusammen, verspricht ihr einen Teil der Macht und wird im Gegenzug als von Gott auserwählter Herrscher vermarktet. Oder man erklärt sich zur geistlichen und weltlichen Macht, dann braucht man nicht teilen.“

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"F32.X" - Performance zum Thema psychische Erkrankungen

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Zusammen mit meiner Kollegin Kerstin Schulte-Tockhaus gründete ich im Jahr 2020 das waRum-Performance-Kollektiv. Wir planten eine Performance zum Thema psychische Erkrankungen mit dem Titel F32.X (F.32 ist der Schlüssel für depressive Episoden im ICD-10 der WHO). Zu diesem Zweck sammelten wir Betroffenen-Berichte, interviewten Menschen mit psychischer Störung, suchten Texte und erstellten einen Fragebogen, der von mehreren hundert Personen ausgefüllt wurde. Aus diesem Material wollten wir eine Aufführung zusammenstellen, die aber aufgrund von Covid und beruflichen Neuausrichtungen nicht zustande kam. Das Projekt wurde mit einer szenischen Lesung beschlossen.

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   Julius Schleheck   •  Richardstraße 8  •  44137 Dortmund  •  julius.schleheck@hotmail.de